Graugänse (Anser anser)

Die Graugans, (Anser anser) ist eine Art der Gattung Feldgänse (Anser) in der Familie der Entenvögel Graugänse zählen zu den häufigsten Wasservögeln und sind die zweitgrößte Gänseart in Europa. Sie sind neben den Schwanengänsen auf die vor allem asiatische Hausgänse zurückgehen, die wilden Vorfahren der domestizierten Hausgänse. Mitteleuropa gilt als die Region, in der diese Gans domestiziert wurde.

Lateinischer Name:Anser anser
Vorkommen:Die Graugans ist ein Wandervogel. Er ist in Nord- und Osteuropas sowie Asien zu finden. Während des Zuges ist die Graugans in ganz Europa anzutreffen. Die Überwinterungsgebiete der Graugans sind die iberischen Halbinseln, die Nordküste von Algerien und Tunesien sowie der Adria. Die Graugans wird aber auch von vielen Bauern gehalten. Diese ziehen im Winter nicht weiter.
Nahrung:Pflanzen, hauptsächlich kurze Gräser und Kräuter, sowie in geringerem Umfang Stauden und Wurzeln
Paarungsart:Die Graugänse sind Partnertreu. Sie verpaaren sich jedoch bei Verlust des Partners neu.
Paarungszeit:Die Brut beginnt je nach Standort Mitte März bis Ende April. Graugänse haben nur ein Gelege pro Jahr. Nach etwa 27 bis 29 Tagen schlüpfen die Jungen, deren Aufzucht etwa 50 bis 60 Tage dauert.

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