Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Hühner werden inzwischen auf der ganzen Welt als Haustiere gehalten. Die Stammform ist das Bankiva-Huhn, ein Wildhuhn aus Südostasien. Landwirtschaftlich zählen sie zum Geflügel. Das männliche Haushuhn nennt man Hahn oder Gockel, den kastrierten Hahn Kapaun. Das Weibchen heißt Huhn oder Henne, Jungtiere führende Hennen Glucke. Die Jungtiere heißen allgemein Küken.

Der Hahn hat ein prächtiges Gefieder, lange Schwanzfedern und einen kräftigen Schnabel. Er besitzt am Bein einen großen Sporn. Er ist auf dem Hühnerhof der Chef, kann gackern und krähen und weckt am Morgen alle mit lautem Geschrei auf. Er wiegt bis zu 6 kg und kann 30 Jahre alt werden. Normal große Haushühner wiegen etwa 1,8-2,2 kg (es gibt aber auch viele "Zwerghuhn"-Rassen). 

Die Küken sind Nestflüchter das heißt, dass sie gleich nach ihrer Geburt sehen, laufen, picken, scharren und trinken können. Die Henne nimmt in der Nacht die Küken unter ihre Flügel, denn sie brauchen immernoch ihre Wärme. Nach ca. 6 Monaten sind die kleinen zu einer Henne oder einem Hahn herangewachsen.

Es gibt mindestens 150 gezüchtete verschiedene Hühnerrassen.

 

Fortpflanzung
Wenn man dem Haushuhn immer wieder seine gelegten Eier wegnimmt, legt es jeden Tag wieder ein Ei, insgesamt pro Jahr bis zu 280 Eier. Manche Hühnerrassen legen braune und manche Rassen legen weiße Eier. In der Natur legt ein Bankivahuhn etwa 5-6 Eier, die etwa 3 Wochen bebrütet werden

Lateinischer Name:Gallus gallus domesticus
Nahrung:In der Natur fressen Hühner Körner, Würmer und Insekten, die sie aus dem Erdboden scharren. Das Futter wird im Schnabel eingeweicht und danach im Magen mit Hilfe von kleinen Steinchen und Sandkörnern, die sie aufpicken, zerkleinert.

nach Oben