Rotfuchs (Vulpes vulpes)

Von allen wildlebenden Fleischfressern haben Rotfüchse das größte geographische Verbreitungsgebiet.

Der Rotfuchs stellt an seinen Lebensraum keine besonderen Anforderungen.
Wälder, Grasland, Äcker und in jüngerer Zeit zunehmend auch Siedlungsgebiete sind unterschiedlich geeignete Lebensräume für den Rotfuchs.

Der meist umfangreiche Bau besitzt neben der Hauptröhre mehrere Fluchtröhren. Rotfüchse sind sehr standorttreu und bewohnen oft generationslang denselben Bau, den die Weibchen vor jedem neuen Wurf um einen neuen Wohnkessel erweitern.

Die Körpermaße des Rotfuchses sind jahreszeitlich starken Schwankungen unterworfen. Das Körpergewicht liegt durchschnittlich für Männchen im Bereich 5,5 bis 7,5 kg, für Weibchen bei 5 bis 6,5 kg.

Das Fell ist oberseits rötlich, unterseits weiß und variiert je nach Verbreitungsgebiet oberseits zwischen rötlichgelb und tiefrotbraun sowie unterseits zwischen rein weiß und schiefergrau.

Der Rotfuchs wird mit etwa 10 Monaten geschlechtsreif, Füchse paaren sich nur einmal im Jahr.

Da der Rüde von Dezember bis Anfang März befruchtungsfähig ist, die Fähe hingegen nur 2 bis 3 Tage im Januar/Februar (/März), folgt der Rüde über einen längeren Zeitraum einer auserwählten Fähe.

Die Lebenserwartung der Rotfüchse ist je nach Population verschieden, in Gefangenschaft können sie bis zu 14 Jahre alt werden.

Lateinischer Name:Vulpes vulpes
Vorkommen:Eurasien und Nordamerika, in zahlreichen Unterarten vetreten
Nahrung:Allesfresser
Paarungszeit:Januar / Februar
Tragezeit:ca 50 Tage
Wurfgroesse:4-8 Jungtiere

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