Heidschnucke (Ovis ammon f. aries)

Heidschnucken sind eine höchst genügsame Schafrasse. Heidschnucken gehören zu den Nordischen Kurzschwanzschafen.

Alle Heidschnuckenrassen sind extrem widerstandsfähig und anspruchslos. Sie eignen sich vor allem für die Hütehaltung auf kargen, zum Teil feuchten Böden. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Heidekraut, Moorgräsern und Birkenaufwuchs. Auch die Nachweide abgeernteter Kartoffel- oder Rübenäcker kann mit diesen Schafen betrieben werden. Zu reichhaltiges Futter eignet sich für diese Schafe eher nicht, da dadurch die Klauen weicher und damit anfälliger werden. Auch die Geburts- und Aufzuchtprobleme können bei zu gehaltvollem Futter zunehmen.

Lateinischer Name:Ovis ammon f. aries
Vorkommen:Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden als „Heydeschnucken“ kleine, robuste Freiweideschafe der norddeutschen Heide- und Moorlandschaften bezeichnet, die sowohl grau als auch weiß, behornt oder unbehornt vorkamen. Heute findet man Sie in Europa, Deutschland, Norddeutschland, Heide, vereinzelt in Schweden
Nahrung: Gräser, Heidekräuter, Wollgras
Paarungsart:Geschlechtsreife nach: 7 bis 12 Monaten Fortpflanzungszeit: Frühling, Geburt meist im April Trag- oder Brutzeit: Tragzeit ca. 116 Tage Anzahl Junge: 1 bis 2

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