Eichhörnchen (Sciums vulgaris)

Das Eichhörnchen ist ein Säugetier aus der Familie der Hörnchen.
Es ist der einzige natürlich in Mitteleuropa vorkommende Vertreter aus der Gattung der Eichhörnchen.

Es ist an eine baumbewohnende und kletternde Lebensweise angepasst und hat ein Gewicht von etwa 200 bis 400 Gramm.

Die Kopfrumpflänge beträgt 20 bis 25 cm. Der zweizeilig behaarte, buschige Schwanz ist 15 bis 20 cm lang. Er dient beim Klettern als Balancierhilfe und beim Springen als Steuerruder.
Die Geschlechter sind anhand von Größe und Fellfarbe nicht zu unterscheiden.

Das Verbreitungsgebiet umfasst beinahe ganz Europa.
Der typische Lebensraum sind überwiegend boreale Nadelwälder.
Nur im europäischen Teil des Verbreitungsgebiets sind Eichhörnchen auch in Laub- und Mischwäldern heimisch.

Eichhörnchen sind tagaktiv. Zum Schlafen und Ruhen bauen Eichhörnchen Nester, die Kobel genannt werden. Sie sind gewöhnlich Einzelgänger, die ortstreu in festen Revieren leben.
Zur Paarungszeit verfolgen die Männchen die Weibchen innerhalb der Baumkronen.

Das Eichhörnchen ist ganzjährig aktiv, es hält keinen echten Winterschlaf, es kann in strengen Wintern verminderte Aktivität zeigen, bei der es das Nest nicht verlässt.

80 % der Jungtiere überleben das erste Jahr nicht, die Lebenserwartung beträgt duchschnittlich 3 Jahre.

Lateinischer Name:Sciums vulgaris
Vorkommen:Europa
Nahrung:Allesfresser, die Nahrung variiert nach Jahreszeit. Nadelholzsamen, Knospen, Blüten, Früchte, Nüsse, Triebe, Rinde, Beeren, Obst, Insekten, Vogeleier
Paarungszeit:ab Ende Januar, in strengen Wintern ab Februar, können sich aber auch 2 mal im Jahr verpaaren
Tragezeit:38 - 39 Tage
Wurfgroesse:1 - 10 Jungtiere, durchschnittlich kommen 3 - 5 Jungtiere zur Welt

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